Satzung des Männergesangvereins Liedertafel Erholung Aschendorf(Ems) e.V. (gegründet 1845) § 1 Allgemeines, Name, Sitz, Verbandszugehörigkeiten (1) Allgemeines: Der Name des Vereins ist im Folgenden nur einmal in seiner Bestimmung benutzt; danach wird für diesen der Begriff „Verein" gebraucht. (2) Der Verein führt den Namen: „Männergesangverein Liedertafel Erholung Aschendorf(Ems)“. (3) Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Osnabrück unter VR 150344 eingetragen. (4) Der Sitz des Vereins ist Aschendorf. (5) Der Verein ist Mitglied des Kreischorverbandes Emsland-Grafschaft Bentheim e.V., des CVNB, Chorverband Niedersachsen-Bremen e.V. und des DCV, Deutscher Chorverband e.V. § 2 Zweck des Vereins, Ehrenamtspauschale und Vermögensbindung (1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Pflege des Chorgesangs. Der Satzungszweck wird insbesondere durch folgende Maßnahmen verwirklicht: Er hält regelmäßig Chorproben ab, führt Konzerte und andere musikalische Veranstaltungen durch und stellt sich dabei auch in den Dienst der Öffentlichkeit, z. B. durch Singen in sozialen Einrichtungen und für soziale Zwecke. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine persönlichen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. (2) Ehrenamtspauschale: Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Bei Bedarf kann aber nach Kassenlage eine Aufwandsentschädigung gemäß § 3 Nr. 26 a Einkommenssteuergesetz (Ehrenamtspauschale) beschlossen werden, deren Maximalhöhe sich aus der vorstehenden Vorschrift ergibt. Daneben darf der Verein durch Belege nachgewiesene im Rahmen der Vorstandstätigkeit angefallene Ausgaben des Vorstandes diesem ersetzen (Aufwendungsersatz im Sinne des § 670 BGB). Für beides ist der Vorstand zuständig. (3) Vermögensbindung: Im Falle der Aufhebung und/oder Auflösung (§ 12) des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vereinsvermögen an die Stadt Papenburg oder deren Rechtsnachfolger, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Ortsteil Aschendorf zu verwenden hat/haben. § 3 Mitgliedschaft (1) Mitglied des Vereins kann eine natürliche oder juristische Person werden. (2) Der Verein besteht aus aktiven und fördernden Mitgliedern, sowie aus Ehrenmitgliedern. 1.   Aktives Mitglied kann jede männliche Person sein. Über die endgültige Aufnahme als aktives Mitglied entscheidet der Vorstand. 2.   Förderndes Mitglied kann jede natürliche und juristische Person sein, die   den Vereinszweck unterstützen will, ohne selbst zu singen. Ein Stimmrecht steht den fördernden Mitgliedern nicht zu. 3a.  Zu Ehrenmitgliedern können solche Personen ernannt werden, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben.   b. Zusätzlich kann ein Ehrenliedervater ernannt werden, der sich besondere Verdienste um den Verein erworben hat und mindestens 10   Jahre als erster Vorsitzender tätig war. Die Ernennung erfolgt durch Beschluss einer Mitgliederversammlung durch die anwesenden  aktiven Sänger. 4. Minderjährige können mit  Zustimmung der gesetzlichen Vertreter Mitglied des Vereins werden. (3) Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist an den Vorstand zu richten, der über die Aufnahme endgültig entscheidet. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung des Vereins an. (4) Die Mitgliedschaft erlischt: 1.   mit dem Tod des Mitglieds, 2.   mit dem freiwilligen Austritt des Mitglieds, 3.   durch Ausschluss seitens des Gesamtvorstandes, wobei Vorstandsmitglieder nur durch die Mitgliederversammlung ausgeschlossen       werden können: a)   bei Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte, b)   bei unehrenhaften Handlungen, c)   wenn Beiträge und andere Zahlungsverpflichtungen für einen       Zeitraum von 6 Monaten rückständig sind und ihre Zahlung nicht       innerhalb einer Frist von 2 Wochen nach ergangener schriftlicher       Mahnung an die letzte dem Verein bekannte Adresse des       betroffenen Vereinsmitgliedes erfolgte, d)   wegen vereinsschädigenden Verhaltens. (5) Der Ausschluss bedarf der 2/3-Mehrheit der abgegebenen Stimmen des Gesamtvorstandes. Dieser entscheidet endgültig. Die Entscheidung ist dem ausgeschlossenen Mitglied schriftlich an dessen dem Verein bekannte letzte Adresse mitzuteilen,  und zwar durch Zustellung oder Einschreiben mit Rückschein. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzen einer Frist von 2 Wochen, die mit Zugang des entsprechenden Schreibens beginnt, Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Gesamtvorstand oder schriftlich zu rechtfertigen (rechtliches Gehör) § 4  Rechte und Pflichten der Mitglieder, Beiträge (1) Die Mitglieder haben das Recht, an den Mitgliederversammlungen des Vereins teilzunehmen, Anträge zu stellen und vom vollendeten 18. Lebensjahr an das aktive und passive Stimmrecht auszuüben. 2) Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme, die es nur persönlich abgeben kann; eine Stimmrechtsübertragung ist unzulässig. (3) Der Verein erhebt von seinen Mitgliedern Beiträge, die jeweils vierteljährlich oder jährlich zu zahlen sind. Sie werden unbar aufgrund einer entsprechenden Einzugsermächtigung der Mitglieder eingezogen. Über die Höhe der Mitgliedsbeiträge und etwaiger Umlagen entscheidet die Mitgliederversammlung. Der Vorstand hat das Recht, über eine Minderung oder Befreiung von Beiträgen und Umlagen zu entscheiden. Neben den Beiträgen und Umlagen darf der Verein auch Spenden sowie andere Zuwendungen annehmen. Die Beitragspflicht bleibt bis zur Beendigung der Mitgliedschaft bestehen. Beitragsrückstände bleiben weiterhin bis zu ihrer Verjährung bestehen. (4) Die aktiven Mitglieder sollten möglichst regelmäßig an allen Chorproben, Auftritten und sonstigen Veranstaltungen teilnehmen. (5) Alle Mitglieder haben den Zweck des Vereins zu fördern. Dazu gehört insbesondere die Bereitschaft der aktiven Mitglieder, anfallende Arbeiten zu übernehmen, die zur Durchführung von Veranstaltungen des Vereins erforderlich sind. (6) Kein Mitglied hat Anspruch auf das Vereinsvermögen oder Teile davon. § 5 Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. .§ 6 Organe des Vereins Organe des Vereins sind: 1.   die Mitgliederversammlung und 2.   der Vorstand: a)   der vertretungsberechtigte Vorstand und b)   der Gesamtvorstand. § 7 Vertretungsberechtigter Vorstand und Gesamtvorstand (1) Der vertretungsberechtigte Vorstand besteht aus: 1. dem Vorsitzenden 2. dem stellvertretenden Vorsitzenden 3. dem 1. Schriftführer und 4. dem 1. Kassierer (2) Der Gesamtvorstand besteht aus: dem vertretungsberechtigten Vorstand dem 2.Schriftführer dem 2. Kassierer  (3) Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der vertretungsberechtigte Vorstand  (§ 7 (1)). Der vertretungsberechtigte Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich und führt die Geschäfte des Vereins. Der Verein wird durch 2 Vorstandsmitglieder, darunter immer der 1. Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, gemeinschaftlich vertreten. (4) Der vertretungsberechtigte Vorstand und der Gesamtvorstand werden für 2 Jahre mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen durch die ordentliche Mitgliederversammlung gewählt. In dringenden besonderen Ausnahmefällen dürfen diese Wahlen auch in außerordentlichen Mitgliederversammlungen durchgeführt werden. Übergangsklausel: Der vertretungsberechtigte und der Gesamtvorstand bleiben bis zur Bestellung des nächsten vertretungsberechtigten Vorstandes oder Gesamtvorstandes im Amt. Bei Neuwahlen hat für jedes Amt ein besonderer Wahlgang zu erfolgen. Bei Wiederwahlen kann in einem einzigen zusammengefassten Wahlgang (En Bloc-Wahlgang) die Wiederwahl der bisherigen Amtsinhaber durchgeführt werden. Sollte ein Vorstandsmitglied des vertretungsberechtigten Vorstandes während der Wahlperiode ausscheiden, so kann der vertretungsberechtigte Vorstand von sich aus bis zur nächsten Mitgliederversammlung das vakante Amt kommissarisch mit einem Vereinsmitglied neu besetzen. (5) Verschiedene Vorstandsämter und Ämter des Gesamtvorstandes können nicht in einer Person aus diesen Gremien vereinigt werden. Dem vertretungsberechtigten Vorstand und dem Gesamtvorstand können nur voll geschäftsfähige natürliche Personen angehören, die Mitglied des Vereins sind. (6) Für die Vorstandshaftung gilt § 31 a BGB (es wird nur für grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz gehaftet). (7) Stellvertreterregelung: Wenn dringende und unaufschiebbare Gründe, wie z. B. Erkrankung oder ähnliches, es gebieten, vertreten die übrigen Mitglieder des vertretungsberechtigten Vorstandes (§ 7 (1) Ziff. 2. bis 4.) in der Reihenfolge dieser Aufzählung den Vorsitzenden. Diese Vorschrift gilt entsprechend für den Gesamtvorstand und alle Mitgliederversammlungen und sonstige Ausschüsse. (8) Der vertretungsberechtigte Vorstand ist verantwortlich für die ordnungsgemäße Verwaltung aller Ämter und hat für rechtzeitige Wahlen und Stellvertretungen zu sorgen. Der 1. Vorsitzende hat die Vorstandssitzungen einzuberufen. Die Einladung hat schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung binnen einer Woche vor der Vorstandssitzung schriftlich zu erfolgen; in dringenden Ausnahmefällen genügt eine Frist von 2 Tagen, die durch telefonische Einberufung eingehalten wird. Die Vorstandssitzung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder des vertretungsberechtigten Vorstandes anwesend ist. Der Vorstand beschließt mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Sitzungsleiters den Ausschlag. (9) Über jede Sitzung ist eine Niederschrift über die gefassten Beschlüsse zu fertigen, die von dem Sitzungsleiter und dem Protokollführer (1. oder 2. Schriftführer) zu unterzeichnen sind. Die Mitglieder des vertretungsberechtigten Vorstandes und des Gesamtvorstandes üben ihre Ämter ehrenamtlich aus. Der Vorstand hat folgende Aufgaben: a) Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung, b) Einberufung der Mitgliederversammlung, c) Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung, d) Erstellung des Jahresberichts, e) Beschlussfassung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern, f) Berufung und Kündigung des Chorleiters. (10) Die vorstehenden Regelungen für den vertretungsberechtigten Vorstand gelten entsprechend auch für den Gesamtvorstand. § 8 Mitgliederversammlungen (1) Es gibt - ordentliche und - außerordentliche Mitgliederversammlungen. Für die außerordentlichen Mitgliederversammlungen gelten die nachstehenden Vorschriften der ordentlichen Mitgliederversammlungen entsprechend. (2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom 1. Vorsitzenden (Stellvertretung: § 7 (9)) einberufen werden, wenn mindestens 1/3 der aktiven Mitglieder dies schriftlich mit Angabe des Grundes beantragt. Der vertretungsberechtigte Vorstand und Gesamtvorstand kann beim Vorliegen eines wichtigen Grundes die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschließen. (3) Alljährlich findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Bei Bedarf finden weitere ordentliche Mitgliederversammlungen statt, zu denen alle Mitglieder vom 1. Vorsitzenden mit einer Frist von 2 Wochen vor der Mitgliederversammlung unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuladen sind. Die Einladungen können per E-mail an diejenigen Sänger, die einen E- mail-Anschluss haben, versandt werden. Die einberufende Person darf ihre Unterschrift unter der Einladung durch Faksimile oder Ablichtung ersetzen. Andere Einladungsarten als die oben bestimmten sind unzulässig. Die Einladungsfrist beginnt mit dem Tage der Absendung der Einladung an die letzte, dem Verein bekannte Anschrift des Mitgliedes. Die Einladung gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn die Postsendung 3 Werktage vor Beginn der Einladungsfrist zur Post gegeben worden ist. (4) Anträge zur Mitgliederversammlung müssen mindestens 1 Woche vor dieser Versammlung schriftlich dem vertretungsberechtigten Vorstand eingereicht werden und begründet sein. (5) Der Mitgliederversammlung obliegen insbesondere: 1. Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Vorstandes und der Kassenprüfer, 2. Entlastung des Vorstandes, 3. Vorstandswahlen, 4. Wahl von 2 Kassenprüfern, 5. Änderungen der Satzung, 6. Entscheidung über die eingereichten Anträge, 7. Ernennung von Ehrenmitgliedern oder Ehrenliedervater, 8. Auflösung des Vereins. (6) Jede (ordentliche oder außerordentliche) ordnungsgemäß anberaumte Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Sie beschließt durch einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit sie nicht Satzungsänderungen (§11) oder die Auflösung des Vereins (§ 12) betreffen. (7) Über die Mitgliederversammlungs-Beschlüsse ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Protokollführer zu unterschreiben und vom Versammlungsleiter gegenzuzeichnen ist. Protokollführer sind der 1. Schriftführer und nach ihm der 2. Schriftführer; wenn beide ausfallen, wird aus der Mitte der Versammlung ein Vereinsmitglied zum Protokollführer gewählt. Das Protokoll ist weder zu verlesen noch zu genehmigen, was für alle Mitgliederversammlungen gilt. Jedes Mitglied hat das Recht, die Protokolle beim 1. Schriftführer nach vorheriger Anmeldung einzusehen. Vor Abstimmungen sind bis zu 3 Stimmzähler aus der Mitte der Versammlung mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen zu wählen. Diese zählen bei allen Abstimmungen die Stimmen aus. Die Abstimmungen erfolgen durch Handaufheben. Auf Antrag, den der Antragsteller zu begründen hat und der von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit abgegebenen Stimmen zu beschließen ist, ist geheim mit Stimmzetteln abzustimmen.   Stimmzettel sind nur gültig, wenn 1. auf ihnen einzig der Nachname des Kandidaten, 2. bei mehreren Kandidaten mit gleichem Nachnamen die gebräuchlichen  Vornamen eingetragen sind, 3. bei anderen Abstimmungen nur die Worte „JA" oder „Nein" oder „Enthaltung" geschrieben stehen. Alle anders beschrifteten oder unbeschriftete  Zettel sind ungültig. Es zählen nur die Ja- und Nein- Stimmen. Die Enthaltungen entfallen wie die ungültigen Stimmen. Abstimmungen aller Art (einschließlich Wahlen (§ 7 (6)) dürfen gebündelt in einem Abstimmungsgang (en bloc) erfolgen, was zum Beispiel für Wiederwahlen oder Abstimmungen über mehrere Beschluss-Gegenstände gilt, für die sich unter anderem auch aus Zeitgründen diese Art der Abstimmung anbietet oder auf Antrag der Mitgliederversammlung es so mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen wird. Wenn bei Wahlen Stimmengleichheit auftritt, entscheidet das Los; bei übrigen Beschlüssen ist der Antrag abgelehnt. Wie bei den Vorstandssitzungen so gilt auch für die Mitgliederversammlungen die Verschwiegenheit. Der Versammlungsleiter hat das Hausrecht. § 9 Kassenprüfer (1) 2 Kassenprüfer haben die Kasse und die Rechnungsbelege jährlich einmal zu prüfen und in der jährlichen Mitgliederversammlung ihren Prüfungsbericht abzugeben. Bei Bedarf haben die Kassenprüfer außerordentlich die Kasse zu prüfen und dem vertretungsberechtigten Vorstand ihren Prüfungsbericht abzugeben. . (2) Es werden 2 Kassenprüfer für 2 Jahre gewählt. Für die ausgeschiedenen Kassenprüfer herrscht  eine Karenzzeit von jeweils 2 Jahren ab ihrem Ausscheiden. Danach sind sie wieder zu Kassenprüfern wählbar. (3) Sie dürfen weder dem vertretungsberechtigten Vorstand noch dem Gesamtvorstand  angehören, müssen jedoch Vereinsmitglieder sein. Jedes Jahr scheidet ein Kassenprüfer aus, der bereits 2 Jahre amtiert hat. Dafür wird mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen in einer ordentlichen Mitgliederversammlung ein Ergänzungs-Kassenprüfer gewählt. Die Kassenprüfer sollen beide nicht zusammen ihre Amtszeiten ableisten, sondern (zeitlich versetzt) immer nur ein Jahr mit einem neuen Kassenprüfer zusammenarbeiten. Es finden also jährlich Kassenprüferwahlen statt. § 10 Chorleitung Die Chorleitung wird vom vertretungsberechtigten Vorstand nach vorheriger Anhörung des geschäftsführenden Vorstandes berufen. Seine Tätigkeit und sein Honorar wird in einem Chorleitervertrag geregelt. Er ist musikalischer Fachmann und Leiter des Chores und in dieser Eigenschaft auch für das Musikprogramm und die Auftritte des Chores in der Öffentlichkeit verantwortlich. § 11 Satzungsänderungen Satzungsänderungen und auch Änderungen des Vereinszweckes können nur mit 3/4-Mehrheit der in der Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen beschlossen werden. § 12 Auflösung des Vereins, Liquidation (1) Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung mit 3/4-Mehrheit der dort abgegebenen Stimmen beschlossen werden. (2) Über die Folgen der Auflösung siehe § 2 (3). (3) Liquidation: Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zweckes sind alle Mitglieder des vertretungsberechtigten Vorstandes (§ 7 (1)) die Liquidatoren des Vereins. Die Rechte und Pflichten der Liquidatoren bestimmen sich nach denen des vertretungsberechtigten Vorstandes. Zur Beschlussfassung der Liquidatoren bedarf es der Einstimmigkeit der abgegebenen Stimmen; wird diese bei der ersten Abstimmung nicht erreicht, so entscheidet bei einer zweiten Abstimmung, die der vorhergehenden ohne Neueinladung unmittelbar folgt, die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. § 13 Satzungsannahme und ihr Inkrafttreten Diese Satzung wurde mit Beschluss der Jahreshauptversammlung am 19. Januar 2016 einstimmig beschlossen und tritt mit ihrer Eintragung in das Vereinsregister in Kraft und löst im selben Zeitpunkt die vorherige Satzung vom 9.1.1990 ab. Aschendorf, den  19.01.2016 Unterschriften:         Im Original gezeichnet 1. Horst Janßen ______________________ 2. Peter Scheumann ______________________ 3. Reinhard Schrader ______________________ 4. Norbert Rosema ______________________ 5. Dirk Volker ______________________ 6. Hans Koop ______________________ 7. Theo Jossen ______________________ Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Satzung gemäß § 71 BGB, die im Beschluss der Mitgliederversammlung enthaltenden Änderungen und die unveränderten Bestimmungen des zuletzt eingereichten Satzungswortlautes stimmen mit dem neuen geänderten Wortlaut der Satzung überein, zeichnet der Vorstand: Horst Janßen Gez. Peter Scheumann Gez.   .